+++Interview+++ Die vergangene Woche war für Berlins Regierenden Bürgermeister Kai Wegner ziemlich desaströs: viel zu technokratische Kommunikation zum Auftakt, ein holpriges Krisenmanagement aus dem Homeoffice – und schließlich Selbstbeschädigung durch Tennisspielen, während viele Blackout-Betroffene noch im Dunkeln saßen. Der fatale Eindruck: Wegner kann Krise nicht. Damit wurde er zum Gesicht eines allgemeinen Unmuts. Vorbei die Chance, die sprichwörtlichen Gummistiefel à la Schröder anzuziehen. Dabei geriet das eigentliche Thema aus dem Blick: der mangelhafte Schutz kritischer Infrastruktur. – Über Wegners Umgang mit der Krise und die Folgen für den anstehenden Wahlkampf habe ich mit BILD (Luisa Volkshausen), Welt TV (Katja Losch, Alexander Siemon) sowie Joyn/:newstime (Alexander Schoenen) gesprochen.